News  ·  08. April 2026  ·  Allgemein

Was fordert die Petition konkret? — Forderung 5 & 6

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In den letzten beiden Tagen haben wir vier der sechs Forderungen der Petition vorgestellt. Heute folgen die letzten beiden — und sie bringen den Kern von FairBessern auf den Punkt.

Forderung 5 — Geldwerte Vorteile gleichwertig prüfen: In der aktuellen Rechtspraxis werden wirtschaftliche Vorteile — etwa durch neue Partnerschaften oder geteilte Haushaltskosten — nahezu ausschließlich beim unterhaltspflichtigen Elternteil berücksichtigt. Vergleichbare oder sogar höhere Vorteile beim betreuenden Elternteil bleiben regelmäßig unberücksichtigt. Das führt zu einer systematischen Schieflage in der Unterhaltsbemessung. Ein modernes Unterhaltsrecht muss beide Elternteile gleichwertig betrachten.

Forderung 6 — Existenz sichern und Kindeswohl nachhaltig fördern: Das ist die übergeordnete Forderung — und der eigentliche Kern der Petition. Das Unterhaltsrecht muss so ausgestaltet werden dass es sowohl den Bedarf des Kindes als auch die Existenz des unterhaltspflichtigen Elternteils realistisch berücksichtigt. Ein Elternteil der wirtschaftlich an der Grenze lebt verliert Handlungsspielräume — kann weniger am Leben des Kindes teilhaben und ist stärker von Armut bedroht. Das schadet am Ende allen Beteiligten. Auch den Kindern.

Diese sechs Forderungen bilden das Fundament der Petition an den Deutschen Bundestag. Sie sind nicht radikal. Sie sind nicht gegen andere gerichtet. Sie sind der Versuch ein System zu verbessern das die Realität von 2026 nicht mehr abbildet.

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— René

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