Diese Woche haben wir fünf strukturelle Probleme des deutschen Unterhaltsrechts beleuchtet die selten in der öffentlichen Debatte vorkommen — obwohl sie das Leben vieler Familien täglich prägen.
Das Zeit-Geld-Dilemma: Das System verlangt maximale finanzielle Leistung — blockiert aber die zeitliche Flexibilität für das Kind.
Die wachsende Lücke: Ab dem 1. Juli 2026 steigt die gesetzliche Pfändungsfreigrenze auf 1.589,99 €. Der Selbstbehalt bleibt bei 1.450 €. Der Abstand wächst auf 139,99 € monatlich.
Die Steuer-Falle: Nach der Trennung werden Unterhaltspflichtige in Steuerklasse 1 eingestuft — steuerlich wie Kinderlose behandelt, obwohl sie die volle finanzielle Verantwortung für ein Kind tragen.
Die Mobilitäts-Hürde: Schufa-Einträge, fehlende Kaution und hohe Fahrtkosten verhindern räumliche Nähe zum Kind. Nähe darf nicht am Geldbeutel scheitern.
10 Jahre politischer Stillstand: Seit der Resolution 2079 des Europarats aus dem Jahr 2015 fordert Europa die Gleichstellung beider Elternteile nach einer Trennung. Deutschland hat bis heute nicht gehandelt.
All das zeigt: Es handelt sich nicht um Einzelfälle oder persönliche Schicksalsschläge. Es handelt sich um systemische Fehler die eine grundlegende Reform erfordern.
Genau das fordert die Petition an den Deutschen Bundestag.
📊 Alle Quellen und Belege: fairbessern.org/fakten
👉 Jetzt Petition unterzeichnen — René