News  ·  19. April 2026  ·  Allgemein

Fünf Themen — ein System das die Realität nicht abbildet

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Diese Woche haben wir fünf strukturelle Probleme des deutschen Unterhaltsrechts beleuchtet die selten in der öffentlichen Debatte vorkommen — obwohl sie das Leben vieler Familien täglich prägen.

Das Zeit-Geld-Dilemma: Das System verlangt maximale finanzielle Leistung — blockiert aber die zeitliche Flexibilität für das Kind.

Die wachsende Lücke: Ab dem 1. Juli 2026 steigt die gesetzliche Pfändungsfreigrenze auf 1.589,99 €. Der Selbstbehalt bleibt bei 1.450 €. Der Abstand wächst auf 139,99 € monatlich.

Die Steuer-Falle: Nach der Trennung werden Unterhaltspflichtige in Steuerklasse 1 eingestuft — steuerlich wie Kinderlose behandelt, obwohl sie die volle finanzielle Verantwortung für ein Kind tragen.

Die Mobilitäts-Hürde: Schufa-Einträge, fehlende Kaution und hohe Fahrtkosten verhindern räumliche Nähe zum Kind. Nähe darf nicht am Geldbeutel scheitern.

10 Jahre politischer Stillstand: Seit der Resolution 2079 des Europarats aus dem Jahr 2015 fordert Europa die Gleichstellung beider Elternteile nach einer Trennung. Deutschland hat bis heute nicht gehandelt.

All das zeigt: Es handelt sich nicht um Einzelfälle oder persönliche Schicksalsschläge. Es handelt sich um systemische Fehler die eine grundlegende Reform erfordern.

Genau das fordert die Petition an den Deutschen Bundestag.

📊 Alle Quellen und Belege: fairbessern.org/fakten

👉 Jetzt Petition unterzeichnen — René

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