Es gibt ein hartnäckiges Vorurteil über diese Petition: Dass sie ein Projekt wütender Väter sei. Männer die nicht zahlen wollen. Väter die sich drücken.
Die Realität sieht anders aus.
Unter den Unterzeichnern sind Omas die ihre Enkelkinder kaum noch sehen — weil ihr Sohn nach der Trennung wirtschaftlich so unter Druck steht dass er kaum noch handlungsfähig ist. Frauen die schreiben: Ich sehe wie mein Sohn zerbricht. Ich sehe wie meine Enkelin ihren Vater verliert. Das ist nicht gerecht.
Unter den Unterzeichnern sind neue Partnerinnen die indirekt mitzahlen — deren gemeinsames Haushaltseinkommen durch den Unterhalt so weit sinkt dass drei Menschen am absoluten Minimum leben. Die nie Unterhaltspflichtige waren — und trotzdem täglich die Konsequenzen tragen.
Unter den Unterzeichnern sind Mütter die sehen wie der Vater ihrer Kinder vom System zermürbt wird. Die wissen: Ein Vater der wirtschaftlich am Limit ist kann langfristig weniger für sein Kind da sein. Das schadet dem Kind.
Dieses System schadet nicht nur Vätern. Es schadet ganzen Familien. Großeltern die ihre Enkelkinder verlieren. Geschwistern in Patchworkfamilien die am Minimum leben. Kindern die einen erschöpften abwesenden Vater haben — nicht weil er es will sondern weil das System es so erzwingt.
Es betrifft uns alle. Deshalb kämpfen wir alle dafür.
👉 Jetzt Petition unterzeichnen — René