News  ·  16. April 2026  ·  Allgemein

Die Mobilitäts-Hürde — wenn Nähe zum Kind am Geldbeutel scheitert

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Es gibt eine Konsequenz des aktuellen Unterhaltsrechts die besonders schwer wiegt — weil sie direkt das Kindeswohl gefährdet: die räumliche Distanz zwischen Elternteil und Kind.

Viele Unterhaltspflichtige leben weit entfernt von ihren Kindern — nicht weil sie es wollen, sondern weil das System einen Umzug nahezu unmöglich macht.

Ein laufender Unterhaltstitel hinterlässt Spuren: Schufa-Einträge, ein geringes verbleibendes Einkommen, keine Möglichkeit eine Kaution zu stemmen. Vermieter lehnen solche Bewerber ab. Eine Wohnung näher beim Kind? Kaum realisierbar.

Und selbst wer bleibt wo er ist — die Fahrtkosten fressen erhebliche Teile des verbleibenden Einkommens auf. Hin und zurück, jedes Wochenende. Diese Kosten werden selten als unterhaltsmindernd anerkannt.

Das Ergebnis: Regelmäßiger Kontakt wird zum Luxus. Viele Eltern können sich die Fahrten schlicht nicht mehr leisten. Der Kontakt zum Kind wird seltener — und irgendwann fast unmöglich.

Nähe zum Kind darf nicht am Geldbeutel scheitern. Wenn Kaution, Schufa und Fahrtkosten einen Umzug oder regelmäßigen Kontakt unmöglich machen, versagt das System beim Schutz der Eltern-Kind-Beziehung.

Das ist einer der Punkte den FairBessern mit der Petition adressiert — und den wir in den nächsten Wochen weiter beleuchten werden.

📊 Alle Quellen und Belege: fairbessern.org/fakten

👉 Jetzt Petition unterzeichnen — René

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