News  ·  28. April 2026  ·  Allgemein

Die Doppelmoral — wenn Unterhalt plötzlich verhandelbar wird

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Es gibt einen Kommentar der in wenigen Worten eine fundamentale Ungerechtigkeit beschreibt:

„Lustig wird es wenn dein Kind zu dir zieht und die Mutter auf den Unterhalt verzichten soll.“

Dahinter steckt eine Beobachtung die viele kennen aber selten offen ansprechen: Die Selbstverständlichkeit mit der Unterhaltspflichten diskutiert werden ist oft eine Frage des Geschlechts.

Wenn der Vater zahlt ist das Pflicht. Unverhandelbar. Selbstverständlich.

Wenn das Kind zum Vater zieht und die Mutter zahlen soll — plötzlich wird diskutiert. Plötzlich gibt es Ausnahmen. Plötzlich ist die Pflicht verhandelbar.

Das ist keine Erfindung, sondern gelebte Realität vieler Väter die erleben wie unterschiedlich das System auf dieselbe Situation reagiert — je nachdem wer in der Pflicht ist.

Das Unterhaltsrecht gilt für alle. Unabhängig vom Geschlecht. Wer Unterhaltspflichten für absolut und unverhandelbar hält wenn der Vater zahlt muss sie genauso absolut und unverhandelbar finden wenn die Mutter in der Pflicht ist.

Gleiches Recht für alle. Das ist kein progressiver Anspruch sondern Rechtsstaat.

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