Diese Woche haben wir jeden Tag eine der sechs Forderungen der Petition vorgestellt. Heute fassen wir alles zusammen — als kompakter Überblick für alle die neu dabei sind.
Forderung 1 — Selbstbehalt realitätsnah anheben: Der Selbstbehalt muss die tatsächlichen Lebenshaltungskosten widerspiegeln — unabhängig von Erwerbstätigkeit, Krankheit oder Leistungsbezug.
Forderung 2 — Pfändungsfreigrenze als Maßstab: Die gesetzliche Pfändungsfreigrenze nach § 850c ZPO beträgt 1.559,99 €. Dieser Betrag muss als Orientierung für den Selbstbehalt herangezogen werden.
Forderung 3 — Reale Lebenshaltungskosten berücksichtigen: Miete, Energie, Mobilität und Versicherungen betreffen alle Menschen gleichermaßen. Die aktuellen Pauschalen bilden die Realität vieler Regionen nicht mehr ab.
Forderung 4 — Umgangskosten systematisch anerkennen: Fahrtkosten, Verpflegung und gemeinsame Aktivitäten müssen pauschal und systematisch anrechnungsfähig sein.
Forderung 5 — Geldwerte Vorteile gleichwertig prüfen: Wirtschaftliche Vorteile dürfen nicht einseitig nur beim Unterhaltspflichtigen angerechnet werden. Beide Elternteile müssen gleichwertig betrachtet werden.
Forderung 6 — Existenz sichern und Kindeswohl fördern: Das Unterhaltsrecht muss so ausgestaltet werden dass es sowohl den Bedarf des Kindes als auch die Existenz des Unterhaltspflichtigen realistisch berücksichtigt.
Das ist FairBessern. Sachlich. Belegbar. Notwendig.
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— René