News  ·  06. April 2026  ·  Allgemein

Was fordert die Petition konkret? — Ein Überblick

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Viele Menschen die von FairBessern erfahren stellen dieselbe Frage: Was fordert ihr eigentlich genau? Geht es wirklich nur um Geld? Oder steckt mehr dahinter?

Die Antwort: Es steckt viel mehr dahinter. Die Petition an den Deutschen Bundestag enthält sechs konkrete Forderungen die zusammen ein faires, realitätsnahes Unterhaltsrecht ergeben würden.

Heute stellen wir die ersten beiden vor:

Forderung 1 — Selbstbehalt realitätsnah anheben: Der Selbstbehalt muss die tatsächlichen Lebenshaltungskosten widerspiegeln — unabhängig davon ob jemand erwerbstätig ist, erkrankt ist oder Leistungen bezieht. Wer gesetzlich für ein Kind verantwortlich ist, darf nicht unter das Existenzminimum gedrängt werden.

Forderung 2 — Pfändungsfreigrenzen als Maßstab: Die gesetzliche Pfändungsfreigrenze nach § 850c ZPO beträgt ab Juli 2025: 1.559,99 €. Dieser Betrag wurde vom Gesetzgeber bewusst festgelegt um das Existenzminimum zu schützen. Es ist nicht nachvollziehbar warum Unterhaltspflichtige — Menschen mit gesetzlicher Verantwortung für ein Kind — weniger Schutz erhalten als Personen ohne jede Unterhaltspflicht. Die Pfändungsfreigrenze muss als Orientierung für den Selbstbehalt herangezogen werden.

In den kommenden Tagen stellen wir die weiteren vier Forderungen vor. Alle sechs Forderungen findest du jetzt schon vollständig unter fairbessern.org.

👉 Jetzt Petition unterzeichnen

— René

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