News  ·  11. April 2026  ·  Allgemein

900 Kilometer für ein Kind — wenn Bindung zur Frage des Geldbeutels wird

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Es gibt Geschichten die zeigen worum es wirklich geht. Eine davon ist die von Eltern die nach einer Trennung Hunderte Kilometer voneinander entfernt leben — und trotzdem alles tun um für ihr Kind da zu sein.

900 Kilometer. Für ein Wochenende.

Das klingt nach einer Ausnahme. Ist es aber nicht. Viele Unterhaltspflichtige leben weit entfernt von ihren Kindern — nicht weil sie es wollen sondern weil das System einen Umzug nahezu unmöglich macht. Schufa-Einträge durch laufende Unterhaltstitel. Kein Budget für eine Kaution. Keine Wohnung näher beim Kind.

Und wer dann trotzdem fährt? Der trägt die Kosten alleine. Fahrtkosten für den Umgang werden im Unterhaltsrecht kaum anerkannt. Die Unterhaltslast bleibt trotzdem in voller Höhe bestehen.

Was das System dabei systematisch ignoriert ist die Zeit. Die Entschlossenheit. Das Opfer das Eltern bringen um trotz aller Hürden eine Wurzel im Leben ihres Kindes zu bleiben.

Bindung darf kein Privileg sein das man sich leisten können muss. Eine Reform des Unterhaltsrechts muss Umgangskosten systematisch anerkennen — und die Systemlogik beenden die Nähe zwischen Eltern und Kindern verhindert statt sie zu schützen.

Auf fairbessern.org bündeln wir diese Stimmen. Wir sind keine Einzelfälle mehr.

👉 Jetzt Petition unterzeichnen — René

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